20. September 2017

gerüstet für die kalte Jahreszeit - Mütze gehäkelt



Heute wird mal wieder gehäkelt. Einmal damit angefangen, kann ich gar nicht damit aufhören. Und die nächsten Häkelprojekte warten schon auf den Urlaubsantritt. Ganz so verrückt, wie ein paar von euch bin ich (noch) nicht und die Nähmaschine bleibt Zuhause.
Vor zwei Wochen habe ich euch meinen gehäkelten Loop in wunderbaren warmen Herbstfarben gezeigt.  Heute habe ich euch meine (nicht ganz dazu passende) Mütze mitgebracht. Ich muss gestehen. Ich bin ein totaler Mützen- und Hüte-Fan. Gerade Mützen im Herbst/Winter sind einfach das perfekte Accessoir. Wenn es schneit, bleiben die Haare trocken. Der Kopf bleibt schön warm und somit auch irgendwie der ganze Körper.  Ich mag sie einfach.
Diesmal habe ich eine recht kalte, eisige Farbkombi gewählt. Warum? Ganz einfach. Mehr Auswahl war einfach nicht da und ich versuche zur Zeit, erstmal alles Mögliche aufzubrauchen, bis ich neue schöne Dinge kaufen gehe.
Also eine Mütze, wieder Anleitung von myboshi. Es ist die Mütze Goto. Schwierigkeitsgrad 3/5. Bei dieser Mütze werden verschiedene Arten von Maschen gehäkelt. Von klassischen halben Stäbchen ( und natürlich Luftmaschen ), über Flaschnoppen bis hin zu Reliefstäbchen. Puh. Flaschnoppen und Reliefstäbchen habe ich vorher noch nicht gehäkelt. Mit bildlichen Anleitungen kann ich leider meist wenig anfangen, also musste einmal wieder Youtube für  mich herhalten. 😊 danach war das ganze dann gar kein Problem und die Mütze ein tolles Projekt abends auf der Couch. Da die Noppen und die Reliefstäbchen bei mir etwas Zeit brauchten, bis sie klappten und ich auch einfach nicht soooo schnell häkeln kann, wie der normale Standard habe ich länger als die angegebenen drei Stunden benötigt.
Mehr gibt es auch einfach gar nicht dazu zu sagen. Die Mütze sitzt und ich bin definitiv für den Herbst und den Winter gewappnet und für den Dänemarkurlaub in einer Woche 😉. Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr euch schon mit Accessoires für die kalte Jahreszeit gerüstet?

Ich wünsche euch eine tolle Restwoche. Wir sehen uns am Sonntag. :)

17. September 2017

Yoga - Eins mit dir sein | der Moment der Woche


Kennt ihr das? Stressiger Alltag und kein zur Ruhe kommen in Sicht? 
40-Stunden-Woche, nebenbei noch eine Weiterbildung, Haustiere, Haushalt, Nähen, Bloggen und dann will man natürlich auch noch irgendwo Zeit für Familie und Freunde freischaufeln.
Da kann man schonmal den Kopf verlieren, oder?
 

Also habe ich mich auf die Suche gemacht, einen Ausgleich für den Alltag zu finden. Möglichst kein großer Zeitfresser.

Sport und Bewegung war das Erste, was mir in den Sinn kam.
Auspowern und Anstrengung, um den Kopf frei zu bekommen.
Also fing ich mit dem Joggen an. Leider war das für mich ein zu großer Zeitfresser. Drei-Mal in der Woche für fast eine Stunde? Puh...für mich einfach momentan nicht machbar. Es musste ja auch noch Zeit für das Nähen und das Bloggen da sein ;).
Dann entschied ich mich für Muskelaufbau ohne große andere Helferlein. Das kann man perfekt von Zuhause aus machen.
Jeden zweiten Tag bloß eine knappe halbe Stunde würde ausreichen. Die Zeit war tatsächlich da. Direkt nach der Arbeit habe ich sofort meine Sportklamotten angezogen und meine Trainingsmatte ausgerollt.
Das half auch schon etwas mehr. Ich fühlte mich nicht mehr ganz so gestresst und freute mich schon immer auf die Tage, an denen ich wieder etwas tun konnte.
Aber auch das ist mir mit der Zeit immer schwerer gefallen regelmäßig auszuüben. Gerade in intensiveren Lernphasen war mir das Training mehr eine Last als ein entspannter Ausgleich.
Und so kam ich zum Yoga.
Meine Mutter und ich wollten gerne gemeinsam etwas zusammen machen und Yoga einmal ausprobieren. 
Seit dieser Woche gehe ich wieder zu einem 10-wöchigen Yoga-Kurs. Im Frühling haben wir gemeinsam schon einen 8-wöchigen Kurs belegt. 
Die Konzentration auf die einzelnen Bewegungen, das tiefe Ein- und Ausatmen. So unglaublich entspannend und positiv. Einfach Gold wert, wenn man endlich mal einen freien Kopf braucht und Energie auftanken muss.
Es gibt ja sooo viele verschiedene Arten von Yoga. Ich mache einen recht traditionellen Kurs. Und ich muss sagen, das ist für mich das beste an der Woche. Ich kann in diesen 75 Minuten einfach perfekt abschalten. Mir ist tatsächlich das ein oder andere Mal passiert bei der Entspannungsrunde einzuschlafen und das ist ja wohl ein Zeichen für sich, oder? 
 Ich versuche die neu erlernten Übungen auch immer wieder Zuhause zu wiederholen. Doch ehrlich gesagt…, so gut, wie im Yogahaus kann ich mich selbst Zuhause nicht konzentrieren. Zu viele Dinge, die einen ablenken. Haushalt, Lernzeug, die Haustiere, die Nähmaschine und natürlich auch das Bett! Kennt ihr das? Zuhause mich auf eine Sache zu konzentrieren fällt mir wirklich schwer… daher mache ich meist zwei – drei Sachen auf einmal und dann nur mit halber Aufmerksamkeit. Vielleicht sollte ich mich da noch etwas besser organisieren?!?! Wer weiß. Übung macht den Meister, oder wie war das?
Kurzum. Yoga ist für mich ein wirklicher toller Ausgleich! Habt ihr auch schon einen schönen weniger zeitfressenden Ausgleich neben dem Alltag für euch gefunden? 

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag, ihr Lieben. Prost Kaffee.

13. September 2017

Kimono Tee - ein Begleiter für alle Fälle



Bei meiner Outfitwahl muss es meist schnell gehen. Jeans und T-Shirt und fertig. An frischeren Tagen dann noch ein Cardigan und fertig. Das ist einfach perfekt, um einmal schnell Einkaufen zu gehen, oder sich spontan mit einer Freundin auf einen Kaffee zu treffen. 
Daher war ich länger auf einer Suche, nach einem schönen Schnittmuster für ein simples T-Shirt. Und gelandet bin ich bei dem Kimono Tee. Es ist wirklich einfach zusammen zu nähen. Es besteht aus bloß zwei Teilen. Einem Vorder- und einem Rückenteil. Zack und schon ist das T-Shirt fertig. 
Als kleine Herausforderung habe ich mich einmal an den Stoff Musselin gewagt, da man auf vielen Blogs lesen kann, dass dieser Stoff herrlich toll sein soll.
Ich muss sagen. Zum Tragen ist der Stoff wirklich herrlich und auch zum Nähen verhält er sich super. Er verrutscht nicht so leicht und gibt nicht so viel nach, wie es der Jersey-Stoff macht. Natürlich muss man beim Zuschnitt darauf achten, dass es sich nicht dehnt und entsprechend das T-Shirt etwas weiter näht, damit man auch leicht aus und in das T-Shirt schlüpfen kann (denn wenn das T-Shirt so eng ist, dass man nicht mehr alleine heraus kommt....dann sollte man es noch eine Nummer größer Nähen ;) ). Da ich selbst lieber lockere T-Shirts als hautenge trage ist das also perfekt. 
Ich habe zwei Varianten mit dem Musselin genäht. Bei einem T-Shirt habe ich mich an einem richtigen Halsausschnitt versucht. Da man hier den Ausschnitt straff halten muss und das T-Shirt eher locker hatte ich hier leichte Schwierigkeiten und bin auch noch immer nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Vielleicht fehlt dabei auch einfach nur etwas Übung. 
Bei der zweiten Variante des Kimono Tee habe ich einen einfachen Beleg angenäht. Das gefällt mir immer sehr und ist eben auch schnell genäht. Einfach den Ausschnitt und das T-Shirt rechts auf rechts legen und annähen. Dann das Ganze noch fix Bügeln und am Ausschnitt einmal entlang abnähen. Fertig.
Schnell und einfach, wie ich es am Liebsten habe.

Also ab zum Kaffee mit einer lieben Freundin! :) 
Ich wünsche euch einen schönen Tag.

Dressy Kleid | das erste Mal

Hallöchen ihr Lieben! Heute zeige ich euch mein erstes selbstgenähtes Kleid. Es ist das Kleid Dressy nach dem Schnittmuster von Mel...